Lena Eckels

Nachdem Lena Eckels im Alter von 10 Jahren die Bratsche für sich entdeckte, ist sie nie wieder zurück zur Geige gewechselt. Der Klang der tiefen Saiten und seine Nähe zur menschlichen Stimme faszinieren sie seither. Nach dem Abitur in ihrer Heimatstadt Detmold stdierte sie bei Barbara Westphal in Lübeck und Lars Anders Tomter in Oslo. Sie gewann den 1. Preis beim Brahms Wettbewerb in Pörtschach/Österreich 2005 und den GWK Förderpreis 2004.

Künstlerische Anregungen erhielt sie u.a. von Kim Kashkashian, Nobuko Imai und Yuri Bashmet und wurde 2007 für die Verbier Festival Academy ausgewählt. Lena Eckels war 10 Jahre lang Mitglied des Amaryllis Quartetts mit dem sie 2011 den 1. Preis und den Grand Prize beim renommierten Melbourne International Chamber Music Competition (Australien) und den Finalistenpreis beim Premio Paolo Borciani (Italien) gewann.

Mit dem Quartett war sie regelmäßig bei großen Konzertreihen und Festivals zu Gast, u.a. beim Lucerne Festival, dem Heidelberger Frühling, dem Chelsea Music Festival (New York City), dem Huntigton Music Festival (Australien), den Schwetzinger Festspielen, dem Wiener Musikverein, der Alten Oper Frankfurt und dem Melbourne Recital Centre. Das Quartett wurde 2012 mit dem höchstdotierten Kammermusikpreis Deutschlands ausgezeichnet, dem Kammermusikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung. Die CD "White" mit Streichquartetten von Haydn und Webern wurde als beste Kammermusikeinspielung des Jahres mit dem ECHO Klassik 2012 ausgezeichnet. Anfang 2016 hat Lena Eckels das Quartett aus beruflichen und privaten Gründen verlassen.

Sie widmet sich seitdem vorrangig ihrer Bratschenklasse an der Musikhochschule Lübeck und ist regelmäßig bei bedeutenden europäischen Festivals und Konzertreihen zu Gast. Im Sommer 2016 gab sie ihr Debut beim Southwell Music Festival in England. Lena Eckels spielt auf einer Bratsche von Haat-Hedlef Uilderks nach Gasparo da Salo.